Über uns


Porträt

Das Stadtorchester Zug, 1922 als Cäcilienorchester St. Michael gegründet, ist das einzige Sinfonieorchester der Stadt Zug. Mit unserem Dirigenten Jonathan Brett Harrison führen wir im Juni und November Sinfoniekonzerte auf, meistens im Theater Casino Zug, jedes zweite Jahr auch als Gast in der Pfarrkirche Unterägeri. Dazu laden wir jeweils viel versprechende junge Solistinnen und Solisten ein. Zusätzlich ist das Stadtorchester auch das Kirchenorchester der Pfarrei St. Michael. Unter der Leitung von Philipp Emanuel Gietl begleitet unser Kirchenensemble den Kirchenchor St. Michael an hohen Feiertagen.

 


Geschichte

Das Stadtorchester Zug kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1922 schlossen sich musikbegeisterte Streicher und Bläser zusammen, um das Cäcilienorchester Zug zu gründen. Schon länger hatten sie mit dem damals bereits bestehenden Cäcilienchor Orchestermessen aufgeführt, und mit der Vereinsgründung sollte dieses Wirken sichergestellt werden. Das zweite Ziel bestand darin, selbstständig weltliche Konzerte aufzuführen. Unter dem Dach des Cäcilienvereins St. Michael entstand daraus eine Sektion des Cäcilienorchesters und verschiedene Dirigenten führten das Ensemble durch die Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann es sehr an Bedeutung und 1969 wurde der Name seiner hauptsächlichen Tätigkeit entsprechend in Stadtorchester Zug geändert.

Die heutige Rolle

Das Stadtorchester Zug nimmt im Zuger Kulturleben eine wichtige Rolle wahr, denn durch die hervorragenden Konzertsäle und -angebote in Luzern und Zürich sind die Aufführungen von grossen Orchesterwerken in Zug selten geworden. Als semiprofessionelles Laienorchester in kompletter sinfonischer Besetzung nehmen wir daher die Chance wahr, Werke der Weltliteratur zu erarbeiten. Dabei scheuen wir das Risiko eines Vergleichs mit CD-Aufnahmen nicht, im Gegenteil, wir betrachten es als eine besondere Herausforderung. Nicht zuletzt möchten wir damit den Konzertbesuchern unserer Region das entsprechende ”Live-Erlebnis” ermöglichen.