Unser Dirigent


“Er hat einen natürlichen musikalischen Instinkt; er ist ein leidenschaftlicher Musiker mit einer lebhaften Vorstellungskraft und einem wissbegierigen Geist, der durch sein Dirigat ausstrahlt.“ 

(Ari Rasilainen) 

 

Joonas Pitkänen ist ein charismatischer und dynamischer finnischer Dirigent. Nach einer Ausbildung als Cellist absolvierte er ein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Würzburg, wo er bei Ari Rasilainen studierte. Neben dem skandinavischen Repertoire, zu dem er eine natürliche Affinität verspürt, wird er besonders für seine Interpretationen von Schostakowitsch und Bruckner geschätzt. Seine Konzerte sind fesselnd und bewegend. Er sieht seine Aufgabe darin, die Musik und die Musiker in den Vordergrund zu stellen und dem Publikum auch weniger bekannte Werke und zeitgenössische Musik zugänglich zu machen. Pitkänen, der in Basel lebt, war in der Saison 18/19 Chefdirigent des 

Monferrato Classic Orchestra in Italien und ist derzeit Chefdirigent des Akademischen Orchesters Freiburg in Deutschland. Ab der Saison 20/21 ist er der neue Chefdirigent des Stadtorchesters Zug in der Schweiz. Außerdem fungiert er als künstlerischer Leiter der finnischen Konzertreihe  

„Feeling blue & white“ in Basel, die er 2014 mitbegründet hat. 

 

“Joonas Pitkänen...gelang die große Kunst einer permanenten Steigerung, ohne bombastisch oder klanglich dick und opak zu werden. Mit schön ausgeleuchteten, durchgestuften Klängen und gut erspürten Tempi, um all das gleichzeitig Geschehende nachvollziehbar zu machen.”  

(Schwäbisches Tagblatt) 

 

Als Dirigent arbeitete er mit Orchestern in Deutschland, Finnland, der Schweiz und Rumänien wie den Hofer Symphonikern, St. Michel Strings, Jyväskylä Sinfonia, Argovia Philharmonic und Sibiu State Philharmonic. Er hat Meisterkurse u.a. bei Nicolás Pasquet, Mark Stringer und Ulrich Windfuhr besucht. Außerdem arbeitete er als Assistent von Maestro Rasilainen u.a. mit dem WDR Funkhausorchester und der Staatsphilharmonie Nürnberg zusammen. 

 

Im Jahr 2016 gab Pitkänen sein Debüt als Operndirigent in einer Produktion von Busonis 

"Arlecchino" mit dem Opernstudio Würzburg. Sein Debüt in der Schweiz gab er mit dem 

Sinfonieorchester Biel Solothurn - mit einem Programm mit Werken von Grieg, Sibelius, Nielsen und 

Atterberg. Außerdem wurde er für die Gstaad Conducting Academy ausgewählt, wo er bei Neeme Järvi und Johannes Schlaefli studierte und Konzerte mit dem Gstaad Festival Orchestra am  Menuhin Festival aufgeführt hat. 

 

Gastdirigate führten ihn u.a. zum Slowakischen Kammerorchester und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Zukünftige Engagements führen ihn zum Basler Festival Orchester, Sinfonieorchester Biel-Solothurn und Kammerorchester Basel.